Pokerturnier

23 Nov

Einführung in den Ablauf eines Texas Hold'em-Turniers

Die Spielvariante Texas Hold’em stellt bereits seit einigen Jahren die populärste Form des Pokerns dar und ist somit in großem Maße für den weltweiten Boom der Poker-Branche verantwortlich. Das recht einfache Reglement sorgt dafür, dass selbst unerfahrene Hobby-Spieler in der Regel keine größeren Probleme haben, den Überblick zu behalten, und so an offiziellen Turnieren teilnehmen können.
Schließlich läuft ein Pokerturnier der Variante Texas Hold’em stets nach demselben Muster ab, sodass sich insbesondere Anfänger hervorragend auf ein Pokerturnier der Variante Texas Hold’em vorbereiten können, indem sie sich bereits im Vorfeld ausführlich mit dem Ablauf einer solchen Veranstaltung vertraut machen.
Nachdem alle Spieler am Pokertisch Platz genommen haben, werden die Karten vom sogenannten Croupier gemischt. Im Anschluss daran teilt dieser jedem einzelnen Turnier-Teilnehmer eine offene Karte zu. Derjenige, der die höchste, offene Karte vor sich liegen hat, übernimmt als Erster die Rolle des Gebers und erhält aufgrund dessen den Dealer’s Button.
Der Dealer darf erst nachdem seine Gegenspieler gewettet haben aktiv werden, wodurch er stets über einen gewissen Vorteil gegenüber seinen Gegnern verfügt. Denn so kann der Geber sein Verhalten an die Konkurrenz anpassen. Der Dealer’s Button wechselt seinen Besitzer nach jeder Runde im Uhrzeigersinn, sodass kein Spieler bevorteilt wird. Sowohl im Kasino, als auch in Online-Pokerräumen muss der Inhaber des Dealer’s Button nicht tatsächlich die Karten verteilen, denn diese Aufgabe übernimmt hier der Croupier.
Die erste Wettrunde eines Texas Hold’em-Turniers nennt sich Pre-Flop und bildet den Einstieg eines jeden Pokerturniers. Zu Beginn erhält jeder Pokerspieler seine Starthand, die bei der Variante Texas Hold’em aus zwei verdeckten Karten besteht. Die sogenannten Hole Cards sind von größter Bedeutung, da man anhand dieser Karten bereits die eigenen Gewinnchancen abschätzen kann.
Selbstverständlich kann sich auch eine anscheinend hochwertige Starthand im Laufe des Turniers als nutzlos erweisen, wenn sich mit den Community Cards kein vernünftiges Blatt bilden lässt. Aus diesem Grund sollten sich Pokerspieler unbedingt mit dem Thema Pre-Flop-Strategie auseinandersetzen und ausschließlich die besten Starthände wirklich spielen.
Nachdem alle Teilnehmer des Poker-Spiels ihre Wetten in der Pre-Flop-Phase abgeschlossen haben, wird die zweite Runde des Texas Hold’em-Turniers eingeläutet, dem sogenannten Flop. Hierbei legt der Croupier drei Karten offen in der Mitte des Tisches aus. Diese werden für gewöhnlich als Community Cards betitelt, da sie allen Teilnehmern des Turniers zur Verfügung stehen. Diese Gemeinschaftskarten dienen somit zur Bildung der bestmöglichen Hand und sind folglich für die Pokervariante Texas Hold’em von zentraler Bedeutung.
Auf den Flop folgt der Turn, der die dritte Wettrunde eines Texas Hold’em-Spiels bildet. In dieser Phase des Turniers wird eine weitere Community Card offen in der Mitte des Turniertisches ausgelegt. Nun müssen die Spieler erneut setzen, sofern sie nicht aussteigen möchten. Viele Pokerspieler beenden das Turnier in dieser Wettrunde, weil man zu diesem Zeitpunkt die individuellen Gewinnchancen bereits realistisch einschätzen kann.
Wenn ein Pokerspieler während des Turns noch immer auf eine bestimmte Karte wartet, damit er eine gute Hand bilden kann, stehen die Chancen, dass diese Karte im Zuge der nächsten Wettrunde ausgelegt wird, äußerst schlecht. Aus diesem Grund gibt eine Vielzahl der Spieler beim Turn auf, um die Verluste so gering wie möglich zu halten.
Der River stellt beim Texas Hold’em-Poker die letzte Karte dar, die offen ausgelegt wird. Anhand der Hole Cards und den insgesamt fünf Community Cards sind die Teilnehmer eines Turniers jetzt in der Lage, ihre Chancen auf einen Sieg zu berechnen. Schließlich wird keine weitere Community Card durch den Croupier hinzugefügt.
Die Tatsache, dass die Pokerspieler in jeder Phase die Möglichkeit haben, aus dem jeweiligen Spiel auszusteigen, sorgt dafür, dass die Anzahl an Teilnehmern in der Regel von Runde zu Runde abnimmt.
Dennoch kommt es nicht selten vor, dass zwei oder mehr Pokerspieler auch nach dem River im Spiel bleiben. Um einen eindeutigen Sieger der Partie küren zu können, findet dann der Showdown statt. In dieser finalen Wettrunde müssen die verbliebenen Spieler ihre Hole Cards offen legen. Wer nun die höchste Poker-Kombination mit den Community Cards bilden kann, darf den Pot sein Eigen nennen.

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This entry was posted on Sunday, November 23rd, 2008 at 10:39 pm and is filed under Uncategorized. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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