Chris Moneymaker – Eine Legende: vom unbekannten Buchhalter zum millionenschweren Poker-Guru
Es war wohl einer der größten Momente in seinem Leben und ein legendärer Moment für die gesamte Pokerwelt, als es Chris Moneymaker im Jahre 2003 an den Finaltisch des weltweit bekanntesten Pokerturniers erreichte, der WSOP.
Bis zu diesem Moment war Chris Moneymaker ein normaler Bürger, mit normalem Einkommen und normalem Job, nämlich Buchhalter. Als er an einem Qualifikationsturnier der WSOP für 39 $ teilnahm, hatte er wohl selbst nicht an einen Erfolg geglaubt. Doch das Glück an seiner Seite: in der Quali ließ er 60 Mitspieler sitzen und flog zum renommiertesten und einträglichsten Pokerturnier nach Las Vegas – zur World Series of Poker.
Als krasser Außenseiter zwischen all den Stars und großen Namen wollte er nur die ersten Tage überstehen. Doch der Underdog legte eine beeindruckende Serie hin durch kluges Zocken erreichte er den Finaltisch, wo er im Heads-Up gegen Sam Farha mit einer Karo-5 und Pik-4-Hand erfolgreich war.
Der unglaubliche Lohn: 2.500.000 Dollar und eines der begehrten WSOP-Bracelets! Chris Moneymaker wurde mit diesem Sieg zum Inbegriff und Vorbild aller Amateur-Spieler, die über die Online-Turniere zu Ruhm und Ehre gelangen wollen.
Chris Moneymaker war danach alles andere als ein One-Hit-Wonder: auf der World Poker Tour, der European Poker Tour und vielen anderen Turnieren war er präsent und konnte einige lukrative Preisgelder gewinnen. „It’s a skill-based an it’s a thinking game” – mit seiner Devise macht er klar, dass im Grunde jeder Amateur auch bei großen Turnieren erfolgreich sein kann.
In seiner im Jahre 2005 erschienenen Biografie „Wie ein Pokeramateur aus 40 Dollar bei der World Series of Poker zweieinhalb Millionen machte“ schildert er noch einmal die unvergesslichen Momente in Las Vegas. Übrigens ist sein Name kein Künstlername, was fälschlicherweise viele nach diesem gewinnbringenden Märchen vermutet hatten.
