Pokerturnier

03 Dec

Spielweisen im Poker-Sport

Neben einer soliden strategischen Planung sind auch der eigene Stil, sowie die Spielweise der gegnerischen Mitspieler für den Verlauf eines Pokerturniers von großer Bedeutung. Aus diesem Grund sollten sich nicht nur bereits fortgeschrittene Poker-Freunde mit diesem Thema beschäftigen, denn auch Anfänger profitieren in hohem Maße von einer ausführlichen Auseinandersetzung mit den diversen Spielweisen im Poker-Sport.

Für relativ unerfahrene Hobbyspieler erweist sich eine tighte Spielweise für gewöhnlich als vorteilhaft, denn hierbei werden nur sehr wenige, ausgesuchte Blätter gespielt. Folglich schreibt dieser Stil vor, alle schlechten bis mittelmäßigen Hände zu folden. Auf diese Art und Weise kann das Risiko eines Verlustes wesentlich minimiert werden, was insbesondere Poker-Anfänger stets sehr erfreut.

Obwohl bei einem tight-aggressivem Spielstil ausschließlich die besten Hände gespielt werden, muss man sich hierbei nicht in Zurückhaltung üben. Denn wie der Name bereits vermuten lässt sieht diese Spielweise ein aggressives Verhalten vor. Diese Aggressivität äußerst sich in der Regel durch einen Bet oder Raise, sodass Pokerspieler mit einem tight-aggressiven Stil zwar nur wenige Hände spielen, aber diese durchaus selbstbewusst und aggressiv verwenden.

Der tight-passive Spielstil wird ebenfalls von einer Vielzahl an Pokerspielern praktiziert, obwohl diese nicht selten Schwierigkeiten haben, größere Erfolge zu erzielen. Bei diesem Spielstil werden nur ausgewählte Hände äußerst langsam gespielt, sodass die Mehrzahl der gegnerischen Mitspieler die hervorragenden Karten eines solchen Pokerspielers erahnen können und daher sofort folden, um weitere Verluste zu vermeiden.

Eine loose Spielweise stellt das absolute Gegenteil zu einem tighten Spielstil dar, denn hierbei werden extrem viele Karten gespielt. Spieler, die sich durch diesen Stil auszeichnen, wählen ihre Hände nicht sorgfältig aus und spielen daher ebenfalls schlechtere Karten. Der Name loose sagt bereits aus, dass sich diese Spielweise als unrentabel erwiesen hat und unnötige Verluste mit sich bringt.

Im Gegensatz zu einem loose-passiven Verhalten muss sich ein loose-aggressiver Spielstil nicht zwingend als nachteilig erweisen. Insbesondere im Internet begegnet man häufig Vertretern dieser Spielweise, zu denen unter anderem auch der dänische Poker-Profi Gus Hansen zählt.
Obwohl Pokerspieler dieser Kategorie viele Hände spielen, erzielen sie einige Erfolge, indem sie ihre Gegenspieler durch ein besonders aggressives Verhalten einschüchtern.

Die Vielzahl der Spielweisen im Poker-Sport erfordert zumindest fundierte Grundkenntnisse des beliebten Kartenspiels. Insbesondere Laien auf diesem Gebiet sollten im Vorfeld eines Turniers die diversen Stile ausführlich studieren, um im Verlauf der entsprechenden Veranstaltung angemessen reagieren zu können. Darüber hinaus müssen ambitionierte Pokerspieler dazu in der Lage sein, ihren eigenen Stil zu analysieren und gegebenenfalls anzupassen.

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This entry was posted on Wednesday, December 3rd, 2008 at 9:15 pm and is filed under . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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