Pokerturnier

03 Dec

Die Poker-Art No Limit Texas Hold'em

Wer das Geschehen der internationalen Poker-Szene regelmäßig im Fernsehen verfolgt, wird stets mit dem Begriff No Limit Texas Hold’em konfrontiert. Dies liegt daran, dass die diversen TV-Sender fast ausschließlich Pokerturniere dieser speziellen Variante übertragen, da diese Form des weltweit populären Kartenspiels am meisten Action verspricht. So stellt No Limit Texas Hold’em die bekannteste Art des Pokerns dar, weil die Mehrzahl der Poker-Fans zumindest zu Beginn ihrer Spieler-Karriere wichtige Veranstaltungen der internationalen Poker-Szene ausschließlich im Fernsehen verfolgt. In der Regel versorgen die Kommentatoren die Zuschauer mit zusätzlichen Informationen, sodass auch unerfahrene Laien dem Geschehen am Pokertisch problemlos folgen können.

Wie der Nme No Limit Texas Hold’em bereits vermuten lässt existiert bei dieser Form des Texas Hold’em-Pokers grundsätzlich keine Begrenzung für die Einsätze. So haben die Teilnehmer eines solchen Turniers stets die Möglichkeit, alle Chips zu setzen. In einem solchen Fall spricht man von einem All-In, der die Spannung eines Pokerturniers wesentlich erhöht.

Obwohl man nun annehmen könnte, dass die Gestaltung der Einsätze beim No Limit Texas Hold’em vollkommen in den Händen der Spieler liegt, ist dies nicht der Fall. Auch bei dieser Texas Hold’em-Art sind die Turnier-Teilnehmer an bestimmte Regeln gebunden, die sie immer einhalten müssen. So muss der Einsatz stets der sogenannten Minimum-Bet entsprechen, die vom jeweiligen Big Blind oder dem letzten Einsatz der vorhergehenden Wettrunde definiert wird. Im Gegensatz dazu gibt es jedoch keine Obergrenze bei den Einsätzen, wodurch die Texas Hold’em-Art No Limit ihrem Namen durchaus gerecht wird.

Neben der Untergrenze für einen Einsatz folgt das Raisen beim No Limit Texas Hold’em ebenfalls festen Regeln. So muss ein Raise stets eine Verdoppelung des vorherigen Einsatzes darstellen. Darüber hinaus ist es hierbei notwendig, dass bei einem Reraise die Differenz zwischen dem Bet und Raise übernommen wird.

Folglich wird die Gestaltung der Einsätze auch bei der Poker-Variante No Limit Texas Hold’em nicht vollkommen den Spielern überlassen, da sie auf einem strengen Reglement beruht. Ausschließlich die Tatsache, dass es hierbei keine Obergrenzen für die Einsätze gibt, ist dafür für die Bezeichnung dieser Texas Hold’em-Art verantwortlich. So existiert in Hinsicht auf die Bets keine Obergrenze, sodass diese Form des Pokerns dem Namen No Limit gerecht wird. Dennoch haben die Teilnehmer eines solchen Turniers nicht freie Hand bei der Festlegung ihrer Einsätze, schließlich ist die Mindesthöhe stets vorgeschrieben. Selbst die Mindest-Differenz zwischen einem Bet und einem Raise wird von den Regeln dieses Kartenspiels exakt definiert.

Obwohl die Poker-Variante No Limit Texas Hold’em somit ein umfangreiches Fachwissen erfordert, erfreut sie sich insbesondere bei unerfahrenen Hobbyspielern größter Beliebtheit. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass diese Art des Pokerns als besonders actionreich gilt. Schließlich erhöht ein All-In die Spannung einer solchen Veranstaltung in großem Maße und steigert auf diese Art und Weise den Unterhaltungswert eines Pokerturniers.

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28 May

No Limit Texas Hold’em – ohne Grenzen zum Pot

Seit auch in unserem Lande das Pokerspiel boomt, gibt es eine Variante, die sich besonderer Beliebtheit erfreut: das Texas Hold’em. Wir betrachten die No Limit Variante, denn dort kann alles gesetzt werden. Um eine Reihenfolge für den Spielverlauf zu finden, gibt es den sogenannten Dealer-Button.

Diese Person ist der inoffizielle Geber. Links davon sitzt der Small Blind, der nächste Spieler links davon ist der Big Blind. Diese beiden Spieler müssen vorab einen halben (small) oder ganzen (big) Einsatz tätigen. Dieser Einsatz vergrößert sich im Laufe der Zeit. Nach jeder Runde rutscht der Dealer-Button nach links und im Spielverlauf weiter in der Runde.

Jeder Spieler, der am Tisch sitzt (normal 6 – 10 Spieler), erhält nacheinander zwei Karten. Der erste Spieler, der eine Meinung abgeben muss, ist der links vom Big Blind sitzende. Setzt er die Höhe des Big Blinds, welches den minimalen Einsatz dieser Runde darstellt, so nennt man diesen Vorgang Call. Erhöht er die Summe, dann wird das Raise genannt.

Dieser kann beliebig hoch sein. Findet er seine Karten so stark, dass er meint gleich diese Runde zu gewinnen, so spielt er All-In und setzt alle Chips (an realen Tischen ist eine Erhöhung mit Raise oder All-In anzusagen). Findet er sein Blatt nicht spielenswert, so legt er die Karten verdeckt ab – was sich dann Fault nennt. Er scheidet somit für diese Spielrunde aus.

So geht es links herum weiter, bis zum Spieler mit dem Small Blind. Will er an dieser Runde weiter mitspielen, so muss er verdoppeln oder bei der bis dahin verlangten Summe mitgehen. Der Spieler, bei dem der Big blind liegt, kann Check sagen – denn er hat die geforderte Summe bereits eingezahlt. Oder er kann die bis dato geforderte Summe dazu einzahlen, erhöhen, natürlich auch seine Karten ablegen. Die bereits eingezahlten Chips verbleiben jedoch im Pot, welchen am Ende der Spieler mit dem höchsten Blatt erhält.

Danach werden in der Mitte drei Gemeinschaftskarten (auch Flop genannt) aufgedeckt, welche jeder Spieler am Tisch zu seinen eigenen zwei Karten hinzuziehen darf. Dann wird wieder geboten, wobei diesmal der Small-Blind-Spieler beginnt. Das letzte Wort derjenige hat, der am Dealer-Button sitzt.

Die nächste Gemeinschaftskarte (Turn) wird aufgedeckt, erneut geboten oder gecheckt (kein weiterer Einsatz aller). Als letztes kommt der sogenannte River (Gemeinschaftskarte Nummer 5) auf den Tisch. Letzte Möglichkeit für alle, nacheinander zu bieten. Dann der Showdown, hier wird das beste Blatt bestimmt und dementsprechend der Sieger, der die gesamte Summe des Pots bekommt.

In manchen Fällen gibt es mehrere Sieger und damit den Split Pot. Beim All In kann nur die Summe des Eingezahlten gewonnen werden, den Rest bekommt dann derjenige mit den zweitbesten Karten.

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This entry was posted on Wednesday, May 28th, 2008 at 1:49 pm and is filed under . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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