Pokerturnier

03 Dec

Fold – Aus einem Pokerturnier aussteigen

Ein Fold stellt beim Pokern die extremste Form eines passiven Spielverhaltens dar, schließlich steigt der jeweilige Spieler aus dem aktuellen Turnier aus und überlässt seinen Gegnern das Feld. Folglich beschreibt der englischsprachige Ausdruck Fold den Ausstieg eines Pokerspielers aus einem Turnier. Für gewöhnlich wird dieser englische Begriff auch im deutschen Sprachraum verwandt, sodass das Wort Fold einen wichtigen Bestandteil des Fachvokabulars des professionellen Poker-Sports bildet.

In manchen Fällen benutzen Pokerspieler den Ausdruck Pass, da dies ein Synonym für den Begriff Fold darstellt. Daher sollten sich insbesondere unerfahrene Pokerspieler mit diesen Begrifflichkeiten auseinandersetzen, um auf diese Art und Weise dem Geschehen während eines offiziellen Pokerturniers vollkommen folgen zu können. Doch auch wenn einem das Wort Fold geläufig ist und man dessen Bedeutung kennt, birgt der Fold in vielen Fällen weitere Schwierigkeiten.

Sowohl Anfängern im Bereich des Pokerns, als auch erfahrenere Spieler haben häufig Probleme, den richtigen Zeitpunkt für einen Fold zu finden. Es kommt nicht selten vor, dass diese zu lange im Spiel verbleiben, da sie auf grundlegende Veränderung der Spiel-Situation hoffen. Doch hierin liegt ein entscheidender Fehler, schließlich werden die Verluste durch ein solches Verhalten gesteigert, obwohl die Gewinnchancen fast gleich null sind.

Somit sollten sich Pokerspieler stets vor Augen führen, dass selbst ein mittelmäßiges oder gar gutes Blatt nur geringe Chancen auf einen spielerischen Erfolg haben. So ist es äußerst empfehlenswert, ausschließlich sehr gute bis hervorragende Hände tatsächlich zu spielen. In allen anderen Fällen ist ein Fold meistens die richtige Entscheidung.

Beim Pokern erweist sich die Möglichkeit des Foldens immer wieder als äußerst vorteilhaft. Schließlich hat man auf diese Art und Weise die Gelegenheit, sich jederzeit gegen sein Blatt zu entscheiden, und kann so den finanziellen Schaden begrenzen. Der beste Zeitpunkt für einen Fold ist in der Regel die zweite Wettrunde. Denn durch die drei Community Cards im Flop kann man die Chancen seiner Hole Cards bereits recht zuverlässig berechnen. Folglich eignet sich dieser Zeitpunkt optimal für eine Entscheidung für oder gegen einen Fold.

Ein häufiger Fehler lässt sich auf diese Art und Weise ganz simpel vermeiden, denn eine Vielzahl der Pokerspieler spielt bis zum River, obwohl die Karten kaum Gewinnchancen zulassen. Aber erst in dieser späten Phase eines Turniers erkennen viele Teilnehmer ihre Lage und steigen aus, um dem finalen Showdown zu entgehen. Nun haben diese jedoch schon mehrere Einsätze erbracht, die somit verloren sind. Aus diesem Grund ist eine realistische Einschätzung des eigenen Blattes für den Erfolg eines Pokerspielers essenziell.

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This entry was posted on Wednesday, December 3rd, 2008 at 8:30 pm and is filed under Uncategorized. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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